Praxisnahe Wirkungsorientierung

Ob ein soziales Projekt erfolgreich ist oder nicht lässt sich durch die herbeigeführte Wirkung bemessen. Wie eine praxisnahe Wirkungsorientierung im Falle des Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. gelingen kann, erarbeiteten wir gemeinsam in einem Workshop am 15.02.2019. Im Zentrum des Workshops stand die Aufstellung von Indikatoren sowie kreative und zielgruppenorientierte Entwicklung von Angeboten.

Der Notdienst Berlin e.V. verfolgt das Ziel, suchtkranken Menschen und ihren Familien schnelle Hilfen zu bieten. Der Verein fördert eine suchtmittelfreie Lebensweise und unterstützt die Betroffenen auf dem Weg in eine soziale, familiäre und berufliche Integration.

Sie haben Interesse an einer ähnlichen Beratung? Finden Sie hier unser gesamtes Consultingangebot:

Fortbildung und Prozessbegleitung im gemeinnützigen Sektor

Einige Workshops, Netzwerktreffen und Coachings wurden bereits im Rahmen des Projekts durchgeführt. Eines der spannenden Themen, mit denen sich die Organisationen auseinandergesetzt hatten, war das der Wirkungslogik. Was genau bedeutet das? Wirkungslogiken setzen die Wirkungsziele eines Projekts in Beziehung zu den eingesetzten Ressourcen und den erbrachten Leistungen. Damit man erkennt, ob die gewünschte Wirkung auch wirklich bei Zielgruppe eintreten kann, muss man den Input (Investitionen, die dem Projekt zur Verfügung gestellt werden), Output (Ergebnisse, Leistungen oder Produkte von Aktivitäten), Impact (Langfristige Auswirkung auf Zielgruppe oder/und Gesellschaft allgemein) und Outcome (Auswirkungen der Leistungen auf das Verhalten, die Einstellung die Fähigkeiten der Zielgruppe) ermitteln und im Anschluss Messinstrumente zur Überprüfung der Wirkungsziele entwickeln.   

Nutzt diese Vorlage, damit auch ihr eine Wirkungslogik für euer Projekt erstellen könnt! “Wirkungslogik_Template

Netzwerkveranstaltung

“Wir leisten großartige Arbeit – das muss doch von jemandem erkannt und gefördert werden” lautete der Teaser der Netzwerkveranstaltung “Zusammenarbeit mit und Akquise von Fördermittelgeber*innen” am 12.12., die im Rahmen des Projekts “Fortbildung und Prozessbegleitung im gemeinnützigen Sektor” stattfand. Gemeinsam mit den Expert*innen Wiebke Warkentin von der Antonio Amedeu Stiftung und Daniel Pichert, Berater und Autor mit den Themenschwerpunkten Organisationsentwicklung und Fundraising, wurde über die Faktoren einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Fördermittelgeber*innen diskutiert. Dabei wurden Fragen wie, “Wie komme ich am besten mit Stiftungen in Kontakt?”, “Worauf kommt es beim Antragschreiben an?” oder “Was sind die Erwartungen eines Fördergebers für eine erfolgreiche Zusammenarbeit?” beleuchtet und erörtert. Wie schnell deutlich wurde, war es mit dem vorangestellten Teaser der Veranstaltung nicht getan, denn, so zeigte sich, Fundraising ist eine Investition von Zeit und anderen Ressourcen! 

Erfolgreiches Herbstcamp mit krönendem Abschluss im Neuköllner Rathaus ging zu Ende!

Theorie in der Praxis

Die „RespAct Tagung – Umweltgerechtigkeit interkulturell erleben“ vereinte Freitag, den 26.10.18 im Rathaus Neukölln theoretische Lernmethoden des RespAct-Handbuches und praktische Erfahrungsberichte von Anwendenden. Des Weiteren konnten Kinder und Jugendlichen Ergebnisse und Erfahrungen aus dem des Herbstcamp, das mit der Veranstaltung endete, vorstellen.

Das Herbstcamp der vergangenen Woche ist im Rahmen des senatsgeförderten Programms „RespAct Neukölln – Nachbarschaftliche Netzwerke stärken“ durchgeführt worden und vereinte Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft. Teilnehmende der Theodor-Storm-Grundschule sowie des Albert-Schweizer Gymnasiums erfuhren vom 22.-26. Oktober aus spielerische Weise Wissenswertes zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit und engagierten sich mit Bastel-, Aufräum- und Umgestaltungsaktionen für ihren Kiez. Die RespAct-TeamerInnen begleiteten sie dabei altersgerecht durch die interaktiv gestalteten Programmtage. Darunter verstanden sich Stadtteilaktionen, Kiezrallyes, Upcycling-Workshops, Stadtnatur Ausflüge sowie das Basteln von Musikinstrumenten und eigenen Kräuter-Beeten.

Die nach dem RespAct Handbuch ausgebildeten TeamerInnen konnten so Erfahrungen mit den Methoden des am Freitag veröffentlichten Handbuches „Umweltgerechtigkeit interkulturell erleben“ sammeln. Die Camp Group gGmbH stellt das vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördertes Handbuch für PädagogInnen und MultiplikatorInnen zum kostenlosen Download bereit.

Die Resultate der Tagung zeigen deutlich, dass das Lernkonzept weiterzuempfehlen ist. Dies war insbesondere an der Begeisterung, mit der die Kinder ihr Wissen spielerisch auf selbstgebauten Musikinstrumenten präsentierten, zu erkennen. Auch die geladenen ExpertInnen Frau Bunge aus dem Umweltbundesamt, Herr Klimeczek aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Herr Lohner vom BUND waren begeistert.

Die erfolgreiche Tagung bot einen wunderbaren Abschluss für das spannende Herbstcamp voller Erlebnisse, Lernerfahrungen und Abenteuern. Wir bedanken und bei allen TeilnehmerInnen, Förderern und Partnern und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

 

Summer Institute 2018: Woche 1

Auch dieses Jahr dürfen wir uns wieder über zwei spannende Wochen mit 15 Studentinnen der Washington University St. Louis freuen. Unter dem Thema „Public Health“ erwarten die Studentinnen zwei aktive und lehrreiche Wochen in Berlin.

Was die erste Woche für die Studentinnen bereit hielt:

Nach dem ruhigen Ankunftstag am 28. Mai folgte der Dienstag unter dem Motto „gemeinnützige Arbeit und Soziales Wohl“. Gemeinsam besuchten wir das Medibüro Berlin – Netzwerk für das Recht auf Gesundheitsversorgung aller MigrantInnen und aßen bei Bantabaa Food Dealer, einer Initiative, die vor allem geflüchteten Menschen eine Chance auf Arbeit zusichert. Am Tag darauf waren wir bei „Der Paritätische Berlin“, wo durch Anne Jeglinski tollen Input zum Thema „Work for Refugees“ und Wohlfahrtsverband bekamen. Danach besuchten wir die Organisation „SIGAMA“, welche sich für Obdachlose einsetzen und Wohnungen an diese vergibt.

Um Berlin jedoch auch ein wenig auf eigene Faust zu erkunden, bekamen die Studentinnen für ein langes Wochenende frei.

Summer Institute 2018: Woche 2

Auch dieses Jahr dürfen wir uns wieder über zwei spannende Wochen mit 15 Studentinnen der Washington University St. Louis freuen. Unter dem Thema „Public Health“ erwarten die Studentinnen zwei aktive und lehrreiche Wochen in Berlin.

Was die zweite Woche für die Studentinnen in Berlin bereit hielt:

Als Auftaktevent besuchten die Studentinnen am Montag morgen die Charité Berlin, Europas größte Universitätsklinik. Danach schauten wir uns gemeinsam die Kuppel des Reichstags an und im Anschluss daran gab es eine interessante Diskussion im Paul Löbe Haus mit Canan Bayram. Am nächsten Tag besuchten wir gemeinsam die Deutsche Aids Hilfe. Am Mittwoch besichtigten die Studentinnen Berlin von einer anderen Seite. Einmal vom Wasser aus, bei einer tollen Spreetour und von weit oben, beim Besuch des Fernsehturms am Alexanderplatz. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillen auf dem Tempelhofer Feld. Am Donnerstag den 7. Juni besuchten die Studentinnen eine Flüchtlingsunterkunft in Kreuzber und bekamen danach eine von Geflüchteten geführte Tour durch Berlin.

Am 9. Juni reisten die Studentinnen, voll mit neuem Input und vielen Ideen zurück nach St. Louis.

Auftaktveranstaltung zu “Fortbildung und Prozessbegleitung im gemeinnützigen Sektor”

Am 12.04. ging es los und sie waren zahlreich erschienen: Mitarbeiter*innen von sechs NGO’s aus dem Quartiersmanagement Mariannenplatz – von a tiptap e.V., Schulstation Nürtingen Grundschule, EKT Affentanz, Curioso Kinderlabor, IG Umwelt und Expedition e.V. – waren gekommen, um an der Auftaktveranstaltung der Fortbildungsreihe “Fortbildung und Prozessbegleitung im gemeinnützigen Sektor” teilzunehmen. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um die NGO’s durch Coachings, Workshops und Netzwerktreffen dabei zu unterstützen ihre spannenden Projekte noch besser an Fördergeber*innen zu kommunizieren. Die Veranstaltung begann mit einem Grußwort von Dr. Laila Atrache-Younes von dem QM Zentrum Kreuzberg/Oranienstraße. Es folgte ein Vortrag des Social Impact Lab und der Expertin Jenny Petzold aus dem Bereich Fundraising. Dann waren die Teilnehmer*innen selbst an der Reihe: Sie diskutierten über die Herausforderungen im Fundraising und Fördermittelakquise, über Ressourcen und Visionen. Am Ende des Tages waren der Grundstein für die folgenden Coachings zur Fundraising- und Projektmanagementbegleitung gelegt und die teilnehmenden NGO’s startklar für die Fortbildungsreihe.  

2. Workshop-Reihe zu „Praxisorientierter Projektarbeit“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Zwischen 13. November und 11. Dezember 2017 gestaltete die CamP Group die 2. Workshop-Reihe mit dem Leitthema „Praxisorientierte Projektarbeit“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Studierende der Sozialen Arbeit, Gesundheitspädagogik und weiterer Lehrgänge erarbeiteten dabei Konzepte für ihre gemeinnützigen Projekte.

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Ausgehend von der Ermittlung, was mit einem Projekt erreicht werden soll (Wirkungsorientierung), erlernten die TeilnehmerInnen die wichtigsten weiteren Schritte im Verlauf eines Projektzyklus: Planung & Management, das Verfassen von Förderanträgen, verschiedene Arten des Fundraisings, Kommunikation und schließlich die Messung des Projekterfolgs mittels quantitativer und qualitativer Analyseinstrumente.

Einen weiteren Workshop führte die CamP Group für die Mitglieder des  ASH Refugee Office durch. Dabei wurde eine Strategie zur verstärkten Öffentlichkeitswirksamkeit und Kampagnenentwicklung erarbeitet. Das ASH Refugee Office unterstützt neu in Deutschland angekommene Menschen mit Fluchterfahrung und setzt sich für die positive Wahrnehmung des Themas Migration in der Gesellschaft ein.

Weitere Infos zur Workshop-Reihe gibt es hier: https://www.ash-berlin.eu/studium/beratung-unterstuetzung/foerderung-von-schreib-und-studienkompetenzen/

Grundschule Neues Tor – Projektwoche

Außerhalb der Sommerferien nahmen sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Neues Tor am 06. September die Zeit, ihr Umfeld spielerisch wahrzunehmen.

So ging man nach den ersten „trockenen“ Theoriestunden vom Klassenzimmer raus in den Kiez. Zusammen mit der CamP-Group entdeckten die Kinder einige Probleme, die den Nordbahnhofpark betrafen und brachten konkrete Lösungsansätze an. Nach erfolgreicher Besichtigung war der Tag jedoch noch nicht vorbei. Die Kinder bauten ihr Vertrauen in spielerischen Übungen zueinander auf damit ein gesundes Miteinander weiterhin präsent ist und man gemeinsam die Probleme im eigenen Kiez angehen kann.

Die Klasse erkundet den Nordbahnhof Park.

 

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Zum krönenden Abschluss brachte man die Ergebnisse zusammen und ein jeder bekam die passenden Aufgaben für sich.

Wir bedanken uns bei allen fleißigen Teilnehmern von der Grundschule Neues Tor und vor allem für die schöne Zeit mit euch! Die Begeisterung von Schülern und Lehrkräften hat die Klasse zu einer Spendenaktion bewegt, die von der ganzen Schule unterstützt wurde. Bei ihrer Aktion „Wärme spenden“ für Obdachlose halfen Eltern, Lehrkräfte, Erzieher, Freunde und Bekannte der 6. Klasse eine Spendensumme von 250 € zu sammeln und säckeweise Decken, Mäntel und Schlafsäcke.

Vielen Dank!

 

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Aktion der Klasse 6a „Wärme spenden“!

 

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Netzwerkarbeit & Kommunikation für Gemeinnützige in Kreuzberg

Am 8. November fand die Abschlussveranstaltung unseres Projekts „Nachhaltigkeit und Wirkungssteigerung im gemeinnützigen Sektor“ im Kreuzberger Aquarium in der Skalitzer Straße statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Netzwerkarbeit zur Verbesserung Projektarbeit und zu besseren Fördermöglichkeiten beitragen kann.

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Dabei haben einmal mehr unsere GastrednerInnen mit Engagement und hoher Fachkompetenz das Programm enorm bereichert. Frau Anne Stalfort von ArbeiterKind e.V. brachte den TeilnehmerInnen Grundlegendes und Vertiefendes zur Netzwerkarbeit näher. Herr Andreas Weiland von Sozialhelden e.V. erzählte anschließend aus seinen Erfahrungen im Kampagnen- und Kommunikationsmanagement.

In darauf folgender Kleingruppenarbeit wurden Lösungen für die individuellen Herausforderungen der gemeinnützigen Organisationen nochmals herausgearbeitet. Fragen wie: „Was muss beim Aufbau einer Kampagne beachtet werden?“, „Welche Zielgruppen sprechen wir an?“ oder „Wie können verschiedene Kommunikationskanäle effektiv ineinander greifen?“ standen im Mittelpunkt der Veranstaltung

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In dem Projekt „Nachhaltigkeit und Wirkungssteigerung im gemeinnützigen Sektor“ erarbeitet CamP Group gemeinsam mit den TeilnehmerInnen Kompetenzen und Strategien, um deren Arbeit auf eine langfristige finanzielle und strukturelle Basis zu stellen. Die Angebote für die BewohnerInnen und ein lebenswertes Kreuzberg können somit erhalten und ausgebaut werden. Im zweiten Teil des vom QM Zentrum Kreuzberg und Soziale Stadt geförderten Projekts setzen wir 2018 gemeinsam mit den gemeinnützigen Einrichtungen eine Reihe von 5 AGs zur Vertiefung der Themenschwerpunkte um.