Neues Netzwerk für Frauen- und Mädchenorganisationen im Sport – Girls in the Lead

Lernen, Teilen und Zusammenarbeiten – drei Aktivitäten, die erforderlich sind, um Stabilität und Innovation zu beschleunigen.

 

Sozialer Wandel benötigt starke Organisationen und innovative Führungskräfte. Dies gilt in allen Bereichen, so auch im Bereich Sport für Entwicklung. Weltweit leisten viele Entwicklungsorganisationen im Bereich Sport für Mädchen* und Frauen* wirkungsvolle Arbeit und entwickeln hochwertige, wertvolle Programmideen die sie auf  lokalem Level umsetzen. Diese Organisationen wollen wir stärken.

2019 startet Camp Group ein neues Projekt: das Netzwerk Girls in The Lead. Ziel des Netzwerks ist es, Frauen- und Mädchenorganisationen im Sport zu verbinden und zu fördern. Girls in the Lead wird dafür eine interaktive Lernplattform mit einer Vielzahl an dauerhaft verfügbaren Inhalten erstellen. Darüber hinaus werden mit Partnerorganisationen Workshops in 6 verschiedenen Ländern (Indien, Südafrika, Kenia, Deutschland, Schweden und den USA) durchgeführt, in denen Führungskräfte von Mädchenorganisationen gemeinsam ihr praktisches Wissen über

  • Programmentwicklung
  • Wirkungsmessung
  • und Öffentlichkeitsarbeit

teilen und erweitern können. Die geballte Expertise und Erfahrung der Organisationen wollen wir so gemeinsam voranbringen und Best-Practice Beispiele entwickeln. Dafür bringen wir Frauenorganisationen im Sport aus aller Welt zusammen.

Sie haben Interesse Teil von Girls in The Lead zu werden? Hier geht’s zur Ausschreibung:

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Besucht uns weiterhin auf girlsinthelead.org, folgt und unter #girlsinthelead und erfahrt mehr über die Entwicklung des Netzwerks und die verschiedenen Organisationen.

Girls in the Lead wird gefördert durch die POSTKOD Foundation in Schweden.

 

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Boxgirls Vernissage zum Frauentag in der Sagers Kaffeerösterei

Am Vorabend des internationalen Frauentags am 08.März 2019 luden wir als Boxgirls zu einer Fotovernissage in die Kaffeerösterei Sagers ein.

Neben einer Ausstellung mit Bildern aus den laufenden Projekten in Südafrika und Kenia, stellte das Team in einem Vortrag den Alltag junger Mädchen in Kenia und Südafrika, den Entwicklungsstand der Projekte sowie seine Zukunftsvisionen vor. Seit mehr als 10 Jahren setzt sich Boxgirls International für die Rechte junger Mädchen speziell aus Armutsvierteln ein. Nicht nur in Nairobi oder Kapstadt, sondern auch in Berlin. Sport und Gemeinschaft für starke Mädchen in einer besseren Welt. Strong girls, safe communities.

Bei Live Music, kleinen Snacks, Kaffee und Wein tauschten sich die vielen Besucher*innen über Frauenrechte, Social Entrepreneurship und Geschlechtergerechtigkeit aus. Es war ein bunter Abend mit inspirierenden Gesprächen, regem Austausch und jeder Menge Motivationskraft für die kommenden Projekte. Unter den Gästen fanden sich Unterstützer*innen, sowie Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, unter anderem Vetreter*innen der Südafrikanischen Botschaft. Auch war eine Vielzahl von Mitgliedern des Responsible Leaders Netzwerks der BMW Foundation vor Ort, einem Netzwerk von Leadern, die sich für positiven Wandel einsetzen.
Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle der Kaffeerösterei Sagers, die ihre Räumichkeiten und wertvolle Zeit zur Verfügung gestellt haben sowie der BMW Foundation Herbert Quandt, die bei der Organisation und Verpflegung des Events unterstützte.
Wir bedanken und bei allen Besucher*innen, Spender*innen sowie Unterstützer*innen von Boxgirls und freuen uns auf die anstehenden Projekte und Vorhaben mit dem Ziel, Frauen und Mädchen durch Sport zu stärken. Ein anstehendes Projekt ist die Etablierung eines Netzwerks von Frauenorganisationen im Sport. Wir wollen starke Frauen zusammenbringen und sie in Ihrer Arbeit unterstützen. Unter girlsinthelead erfahrt ihr mehr.
Mit Unterstützung von:

Erfolgreiches Herbstcamp mit krönendem Abschluss im Neuköllner Rathaus ging zu Ende!

Theorie in der Praxis

Die „RespAct Tagung – Umweltgerechtigkeit interkulturell erleben“ vereinte Freitag, den 26.10.18 im Rathaus Neukölln theoretische Lernmethoden des RespAct-Handbuches und praktische Erfahrungsberichte von Anwendenden. Des Weiteren konnten Kinder und Jugendlichen Ergebnisse und Erfahrungen aus dem des Herbstcamp, das mit der Veranstaltung endete, vorstellen.

Das Herbstcamp der vergangenen Woche ist im Rahmen des senatsgeförderten Programms „RespAct Neukölln – Nachbarschaftliche Netzwerke stärken“ durchgeführt worden und vereinte Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft. Teilnehmende der Theodor-Storm-Grundschule sowie des Albert-Schweizer Gymnasiums erfuhren vom 22.-26. Oktober aus spielerische Weise Wissenswertes zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit und engagierten sich mit Bastel-, Aufräum- und Umgestaltungsaktionen für ihren Kiez. Die RespAct-TeamerInnen begleiteten sie dabei altersgerecht durch die interaktiv gestalteten Programmtage. Darunter verstanden sich Stadtteilaktionen, Kiezrallyes, Upcycling-Workshops, Stadtnatur Ausflüge sowie das Basteln von Musikinstrumenten und eigenen Kräuter-Beeten.

Die nach dem RespAct Handbuch ausgebildeten TeamerInnen konnten so Erfahrungen mit den Methoden des am Freitag veröffentlichten Handbuches „Umweltgerechtigkeit interkulturell erleben“ sammeln. Die Camp Group gGmbH stellt das vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördertes Handbuch für PädagogInnen und MultiplikatorInnen zum kostenlosen Download bereit.

Die Resultate der Tagung zeigen deutlich, dass das Lernkonzept weiterzuempfehlen ist. Dies war insbesondere an der Begeisterung, mit der die Kinder ihr Wissen spielerisch auf selbstgebauten Musikinstrumenten präsentierten, zu erkennen. Auch die geladenen ExpertInnen Frau Bunge aus dem Umweltbundesamt, Herr Klimeczek aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Herr Lohner vom BUND waren begeistert.

Die erfolgreiche Tagung bot einen wunderbaren Abschluss für das spannende Herbstcamp voller Erlebnisse, Lernerfahrungen und Abenteuern. Wir bedanken und bei allen TeilnehmerInnen, Förderern und Partnern und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

 

Summer Institute 2018: Woche 1

Auch dieses Jahr dürfen wir uns wieder über zwei spannende Wochen mit 15 Studentinnen der Washington University St. Louis freuen. Unter dem Thema „Public Health“ erwarten die Studentinnen zwei aktive und lehrreiche Wochen in Berlin.

Was die erste Woche für die Studentinnen bereit hielt:

Nach dem ruhigen Ankunftstag am 28. Mai folgte der Dienstag unter dem Motto „gemeinnützige Arbeit und Soziales Wohl“. Gemeinsam besuchten wir das Medibüro Berlin – Netzwerk für das Recht auf Gesundheitsversorgung aller MigrantInnen und aßen bei Bantabaa Food Dealer, einer Initiative, die vor allem geflüchteten Menschen eine Chance auf Arbeit zusichert. Am Tag darauf waren wir bei „Der Paritätische Berlin“, wo durch Anne Jeglinski tollen Input zum Thema „Work for Refugees“ und Wohlfahrtsverband bekamen. Danach besuchten wir die Organisation „SIGAMA“, welche sich für Obdachlose einsetzen und Wohnungen an diese vergibt.

Um Berlin jedoch auch ein wenig auf eigene Faust zu erkunden, bekamen die Studentinnen für ein langes Wochenende frei.

Summer Institute 2018: Woche 2

Auch dieses Jahr dürfen wir uns wieder über zwei spannende Wochen mit 15 Studentinnen der Washington University St. Louis freuen. Unter dem Thema „Public Health“ erwarten die Studentinnen zwei aktive und lehrreiche Wochen in Berlin.

Was die zweite Woche für die Studentinnen in Berlin bereit hielt:

Als Auftaktevent besuchten die Studentinnen am Montag morgen die Charité Berlin, Europas größte Universitätsklinik. Danach schauten wir uns gemeinsam die Kuppel des Reichstags an und im Anschluss daran gab es eine interessante Diskussion im Paul Löbe Haus mit Canan Bayram. Am nächsten Tag besuchten wir gemeinsam die Deutsche Aids Hilfe. Am Mittwoch besichtigten die Studentinnen Berlin von einer anderen Seite. Einmal vom Wasser aus, bei einer tollen Spreetour und von weit oben, beim Besuch des Fernsehturms am Alexanderplatz. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillen auf dem Tempelhofer Feld. Am Donnerstag den 7. Juni besuchten die Studentinnen eine Flüchtlingsunterkunft in Kreuzber und bekamen danach eine von Geflüchteten geführte Tour durch Berlin.

Am 9. Juni reisten die Studentinnen, voll mit neuem Input und vielen Ideen zurück nach St. Louis.

2. Workshop-Reihe zu „Praxisorientierter Projektarbeit“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Zwischen 13. November und 11. Dezember 2017 gestaltete die CamP Group die 2. Workshop-Reihe mit dem Leitthema „Praxisorientierte Projektarbeit“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Studierende der Sozialen Arbeit, Gesundheitspädagogik und weiterer Lehrgänge erarbeiteten dabei Konzepte für ihre gemeinnützigen Projekte.

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Ausgehend von der Ermittlung, was mit einem Projekt erreicht werden soll (Wirkungsorientierung), erlernten die TeilnehmerInnen die wichtigsten weiteren Schritte im Verlauf eines Projektzyklus: Planung & Management, das Verfassen von Förderanträgen, verschiedene Arten des Fundraisings, Kommunikation und schließlich die Messung des Projekterfolgs mittels quantitativer und qualitativer Analyseinstrumente.

Einen weiteren Workshop führte die CamP Group für die Mitglieder des  ASH Refugee Office durch. Dabei wurde eine Strategie zur verstärkten Öffentlichkeitswirksamkeit und Kampagnenentwicklung erarbeitet. Das ASH Refugee Office unterstützt neu in Deutschland angekommene Menschen mit Fluchterfahrung und setzt sich für die positive Wahrnehmung des Themas Migration in der Gesellschaft ein.

Weitere Infos zur Workshop-Reihe gibt es hier: https://www.ash-berlin.eu/studium/beratung-unterstuetzung/foerderung-von-schreib-und-studienkompetenzen/

Grundschule Neues Tor – Projektwoche

Außerhalb der Sommerferien nahmen sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Neues Tor am 06. September die Zeit, ihr Umfeld spielerisch wahrzunehmen.

So ging man nach den ersten „trockenen“ Theoriestunden vom Klassenzimmer raus in den Kiez. Zusammen mit der CamP-Group entdeckten die Kinder einige Probleme, die den Nordbahnhofpark betrafen und brachten konkrete Lösungsansätze an. Nach erfolgreicher Besichtigung war der Tag jedoch noch nicht vorbei. Die Kinder bauten ihr Vertrauen in spielerischen Übungen zueinander auf damit ein gesundes Miteinander weiterhin präsent ist und man gemeinsam die Probleme im eigenen Kiez angehen kann.

Die Klasse erkundet den Nordbahnhof Park.

 

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Zum krönenden Abschluss brachte man die Ergebnisse zusammen und ein jeder bekam die passenden Aufgaben für sich.

Wir bedanken uns bei allen fleißigen Teilnehmern von der Grundschule Neues Tor und vor allem für die schöne Zeit mit euch! Die Begeisterung von Schülern und Lehrkräften hat die Klasse zu einer Spendenaktion bewegt, die von der ganzen Schule unterstützt wurde. Bei ihrer Aktion „Wärme spenden“ für Obdachlose halfen Eltern, Lehrkräfte, Erzieher, Freunde und Bekannte der 6. Klasse eine Spendensumme von 250 € zu sammeln und säckeweise Decken, Mäntel und Schlafsäcke.

Vielen Dank!

 

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Aktion der Klasse 6a „Wärme spenden“!

 

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Netzwerkarbeit & Kommunikation für Gemeinnützige in Kreuzberg

Am 8. November fand die Abschlussveranstaltung unseres Projekts „Nachhaltigkeit und Wirkungssteigerung im gemeinnützigen Sektor“ im Kreuzberger Aquarium in der Skalitzer Straße statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Netzwerkarbeit zur Verbesserung Projektarbeit und zu besseren Fördermöglichkeiten beitragen kann.

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Dabei haben einmal mehr unsere GastrednerInnen mit Engagement und hoher Fachkompetenz das Programm enorm bereichert. Frau Anne Stalfort von ArbeiterKind e.V. brachte den TeilnehmerInnen Grundlegendes und Vertiefendes zur Netzwerkarbeit näher. Herr Andreas Weiland von Sozialhelden e.V. erzählte anschließend aus seinen Erfahrungen im Kampagnen- und Kommunikationsmanagement.

In darauf folgender Kleingruppenarbeit wurden Lösungen für die individuellen Herausforderungen der gemeinnützigen Organisationen nochmals herausgearbeitet. Fragen wie: „Was muss beim Aufbau einer Kampagne beachtet werden?“, „Welche Zielgruppen sprechen wir an?“ oder „Wie können verschiedene Kommunikationskanäle effektiv ineinander greifen?“ standen im Mittelpunkt der Veranstaltung

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In dem Projekt „Nachhaltigkeit und Wirkungssteigerung im gemeinnützigen Sektor“ erarbeitet CamP Group gemeinsam mit den TeilnehmerInnen Kompetenzen und Strategien, um deren Arbeit auf eine langfristige finanzielle und strukturelle Basis zu stellen. Die Angebote für die BewohnerInnen und ein lebenswertes Kreuzberg können somit erhalten und ausgebaut werden. Im zweiten Teil des vom QM Zentrum Kreuzberg und Soziale Stadt geförderten Projekts setzen wir 2018 gemeinsam mit den gemeinnützigen Einrichtungen eine Reihe von 5 AGs zur Vertiefung der Themenschwerpunkte um.

Internationales Parlamentsstipendium IPS – Workshop

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Im Rahmen des Internationalen Parlamentsstipendium (IPS) „Sonderprogramm arabische Staaten des Deutschen Bundestags“ führten wir praxisnahe Workshops durch am 06. und 25. September. Die rund 25 Teilnehmenden aus verschiedenen Staaten Nordafrikas und des Mittleren Osten beschäftigten sich mit der Thematik: Von der Projektidee, zum Fundraising, über den Pitch, der erzielten Wirkung bis him zum systemischen Wandel. Wir teilen unsere Erfahrungen über die Orientierung der sozialen Auswirkung und die Messungen unserer Projekten RespAct und Boxgirls mit anderen Leuten.

Wir bedanken uns bei den IPS Stipendiaten für die engagierte Teilnahme am Workshop.

Lisa Opel & Caroline Assad
CamP Group gGmbH

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Projektevaluation „Tage des Handwerks“, Caiju e.V. Berlin

Camp Group hat für den Verein Caiju eine Projektevaluation entworfen und durchgeführt, die Netzwerkeffekte mit qualitativen und quantitativen Methoden untersuchte. Nach einer Reihe von partizipativen Workshops rund um die Netzwerkabbildung führten wir Interviews und Fragebögen über die Bedürfnisse und Erwartungen der Stakeholder durch und identifizierten Potenziale für verbesserte Arbeitspraktiken. Camp Group definierte direkt nutzbare strategische Empfehlungen, die es der Organisation ermöglichten, ihre Ziele besser zu erreichen und strategische Entscheidungen zu treffen. Camp Group unterstütze den Verein bei der Umsetzung der Empfehlungen über einen Zeitraum von insgesamt zweieinhalb Jahren.